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Absolventenjahrgang 2001: Kurzfassung der Masterarbeit von Dipl.-Ing. Mohammad Abu-El-Izz
zum Erlangen des Grades eines Master of Engineering in Computational Engineering an der Technischen Fachhochschule Berlin Entwurf eines Transportgestells für die A300-600ST "BELUGA" und Berechnung der dynamischen Belastungen durch eingeprägte Beschleunigungen aus Böen-, Manöver- und Bodenlastfällen. Jig Design for A300-600ST "BELUGA" and Calculation of dynamic loads for enforced motion from Gust, Manovoure and Ground load cases
1 Einleitung
Um eine eventuelle Kopplung zwischen Flugzeug- und TCU-Schwingungsformen erkennen zu können, muss die Transport Cargo Unit ( TCU ) im Flugzeug unter Berücksichtigung der realistischen Lagerungsbedingungen eingebaut sein und mit einer ausreichenden Anzahl von Freiheitsgraden modelliert werden.
Gelingt es durch einfache, dynamische Modelle der TCU zu zeigen, dass die durch Einprägung von Beschleunigungen aus Böen, Manöver und Landung resultierenden Lastfaktoren - ohne Kopplung mit der Dynamik des Transportflugzeugs - größer sind als diejenigen Antwort-Lastfaktoren aus dynamischen Untersuchungen mit Kopplung von Jig-Modell und Beluga-Rechenmodell, dann würden die Ergebnisse dieser Masterarbeit die Zulassungsprozedur für jedes neue Transportgestell sehr vereinfachen, Arbeitsaufwand reduzieren und viel Kosten sparen
2 FEM-Modell
3 Ausgewälte Ergebnisse der dynamischen Berechnung Frequenzen und Eigenformen der TCU:
4 Zusammenfassung Die statische Analyse ergab, dass die zulässige Spannung, die maximale Deformationen und die Stabilitätskriterien (Knicken) der TCU unter den vorgegebenen "Design Loading Conditions" und Variation der Jig-Höhe (Abnahme von Modulen) eingehalten wurden. Die Einprägung von Beschleunigungen an den Knoten des Basement-Rahmens wurde unter NASTRAN mit Hilfe der Large Mass Methode realisiert.
Die Eigenwertanalyse ist wichtig für die Auslegung einer Struktur bezüglich dynamischer Belastungen und wird außerdem benötigt, wenn eine dynamische Berechnung mit Hilfe der modalen Superposition (Entwicklung der physikalischen Koordinaten nach den Eigenschwingungsformen) durchgeführt werden soll. Dabei hängt die Anzahl der in der Entwicklung mitgenommenen Eigenformen (Modes) von dem Spektralinhalt der Erregersignale ab. Obwohl für eine Struktur maximal so viele Eigenfrequenzen berechnet werden können, wie Freiheitsgrade vorliegen, waren für diese Aufgabenstellung nur die niedrigen Eigenfrequenzen relevant, weil sich die Energie der Erregersignale in diesem Frequenzbereich konzentriert. Bei der Lagerung des dynamischen Modells mit "Large Masses" muß man darauf achten, dass die Constraints mit denen des statischen Modells -ohne "Large Masses"- konsistent sind. Mit Abnahme der Jig-Höhe (Zunahme der Steifigkeit) nehmen die Eigenfrequenzen zu. Die Guyan-Reduktion ist prinzipiell dann durchführbar, wenn bestimmte Knoten und Freiheitsgrade kraftfrei sind. Sie liefert gute Ergebnisse bezüglich der Wiedergabe niedriger Eigenfreqenzen, wohingegen die Wiedergabe höherer Eigenfrequenzen schlechter ist. Die Guyan-Reduktionsmethode ist ein Spezialfall der allgemeineren, frequenzabhängigen, dynamischen Kondensation, mit der eine wesentlich bessere Wiedergabe der höheren Eigenfrequenzen auf Kosten der niedrigen Eigenfrequenzen erreicht werden kann. Die transiente, dynamische Analyse (Time-History Analysis) berechnet die Antwort einer Struktur unter Einwirkung einer allgemeinen, zeitvariablen Last. Die maximalen Antwort-Lastfaktoren der Voll- und kondensierten Modelle aus der "Direct Transient Response Analysis" stimmen mit denen aus der "Modal Transient Response Analysis" praktisch überein. Diese Arbeit zeigte auch, dass bei allen untersuchten Lastfällen die maximalen Antwort-Lastfaktoren der Voll- und kondensierten Modelle praktisch übereinstimmen.
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Stand 14.05.2013, Norbert Kalus
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