Photo Carsten Hippe Carsten Hippe

Herr Carsten Hippe, geboren 1978 in Berlin, legte 1997 am Goethe-Gymnasium in Berlin Wilmersdorf das Abitur ab. Während seiner Bundeswehrzeit wurde er als Fernmeldemechaniker eingesetzt. Von 1998-2002 studierte er an der TFH Berlin Maschinenbau in der Vertiefungsrichtung Produktionsinformatik. Das obligatorische Praktikumssemester während der Studienzeit absolvierte Herr Hippe in der Fahrdynamiksimulation bei der BMW-Group München. Seine Diplomarbeit entstand im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts an der TU Berlin mit dem Thema "System zur Installation und Bergung von Seismometern in der Tiefsee - Entwicklung und dynamische Analyse".

Masterstudium in Computational Engineering

Auf die Frage nach der Motivation, das Masterstudium Computational Engineering nach seinem Erststudium Maschinenbau anzuschließen, erläutert Herr Hippe: »Das postgraduale Studium bot mir Gelegenheit, das während bisheriger Tätigkeiten geweckte Interesse an den verschiedensten Bereichen mechanischer Simulation mit Inhalten zu füllen. Es schuf ein Bewusstsein für das breite Feld der Einsetzbarkeit rechnerischer Methoden. Allgemeine Problemstellungen wurden aufgezeigt und Lösungswege angeboten. In diesem Zusammenhang wurde die Arbeit mit den Standardwerkzeugen der technischen Simulation an praxisnahen Aufgabenstellungen trainiert.«

Masterarbeit beim DLR, Göttingen

Auch die Wahl des Instituts, bei der Herr Hippe seine Praxisphase und Masterarbeit durchgeführt hatte, wurde zielorientiert getroffen: »Die Arbeit am Institut für Aeroelastik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen bot, bereits aufgrund der Vielzahl technisch-physikalischer Themen, die dort aufeinander trafen, ein sehr interessantes und weites Arbeitsgebiet. Die Aeroelastik beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Strömung und Struktur. Somit treten Effekte aus Struktur-, Thermo- sowie Fluiddynamik auf. Die Masterarbeit untersuchte das Phänomen des Tragflügelflatterns, ein dynamisches Stabilitätsproblem.«

Erste Arbeitsstelle bei Rolls-Royce, Dahlewitz

Nach seinem in der Regelstudienzeit durchgeführten Studium entschied sich Herr Hippe, eine Stelle als Festigkeitsingenieur in der Triebwerksentwicklung bei Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz bei Berlin anzutreten. Diese Stelle hatte er bereits vor seiner Abschlussprüfung zum M. Eng. in Computational Enginering vertraglich vereinbart, und so er konnte ohne Zeitverzug in seinen Beruf als Berechnungsingenieur eintreten.

Masterarbeit


Stand 14.05.2013, Norbert Kalus
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