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Studiengang Mathematik: Datenverarbeitung
CAD/FEM-Netz eines VW-Käfers |
Die Absolventen des Studiengangs Mathematik werden an ihren späteren Arbeitsplätzen überwiegend mit Computern umgehen. In den Lehrveranstaltungen zur Datenverarbeitung wird den Studenten eine solide Grundlage der notwendigen Informatikkenntnisse gegeben. Die Ausbildung erfolgt unter Benutzung gängiger Programmiersprachen und Betriebssysteme. Auf jeden Fall benutzt werden C bzw. C++ sowie das Betriebssystem WINDOWS.
Kenntnisse in speziellen Sprachen und Betriebssystemen sind jedoch nicht vorrangiges Ziel der Lehrveranstaltungen. Der Schwerpunkt liegt in der Vermittlung der in diesem Zusammenhang wesentlichen Methoden und Strukturen, damit die Absolventen sich auf dieser Grundlage leicht in andere Sprachen, andere Betriebssysteme und professionelle Programmsysteme einarbeiten können.
Die Anwendung dieser Kenntnisse umfasst mehrere Aspekte. Zum einen soll der Absolvent zur Lösung mathematischer und anderer Probleme kleine bis mittelgroße Programme selbstständig und effizient erstellen können. Darüber hinaus soll er aber die notwendigen Fähigkeiten erwerben, um in einem Team zusammen mit Ingenieuren, Informatikern und anderen Fachleuten an der Planung, Entwicklung, Pflege und Anwendung großer Programmsysteme erfolgreich mitzuarbeiten. Der dritte wichtige Aspekt ist die eigene Fortbildung. Da gerade die Informationstechnik sich rapide weiterentwickelt, muss der Student die Fähigkeit erwerben, sich mit den ständigen Veränderungen auseinanderzusetzen zu können.
Insgesamt umfasst die Ausbildung in Datenverarbeitung sieben Module. Im ersten und zweiten Semester werden in den Modulen Programmierung I bis IV grundlegende Kenntnisse, Denkweisen und Fertigkeiten auf dem Gebiet der imperativen und objektorientierten Programmierung unter Verwendung geeigneter Sprachen (z.B. Ada, C/C++ oder Java) sowie die Benutzung von Betriebssystemen vermittelt. Darauf aufbauend erfolgt eine gründliche Behandlung von Datenstrukturen und Algorithmen in einem gleichnamigen Modul. In einem weiteren Modul werden Aspekte der GUI-Anwendungsprogrammierung insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Softwareergonomie vermittelt. Ergänzend wird eine Lehrveranstaltung über Datenbanken angeboten. In den beschriebenen Lehrveranstaltungen werden neben der Vermittlung der erforderlichen Kenntnisse zur Implementierung von Anwendungsprogrammen auch Fragen von Entwurf und Analyse behandelt.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Modulen liefern die Modulhandbücher [hier: siehe rechte Menüleiste]
Die Ausbildung in der Datenverarbeitung ist besonders eng und besonders stark mit Übungen verknüpft. Dazu werden in regelmäßigen Abständen Übungsaufgaben gestellt, die selbstständig bearbeitet werden müssen. Zum Teil sind auch kleinere Projektaufgaben in Projektteams zu bearbeiten. Die Leistungsbeurteilung basiert auf diesen Übungen und in der Regel zusätzlich auf Klausuren.
Die Ausbildung in der Datenverarbeitung wird hauptsächlich an Personal-Computern durchgeführt. In den Übungsstunden steht jedem Studenten ein Computer zur Verfügung; darüber hinaus sind einige Rechner auch außerhalb der reservierten Übungszeiten zugänglich. Es ist jedoch von großem Vorteil und für die eigene Arbeit günstig und bequem, über einen eigenen PC zu verfügen.
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Letzte Änderung: 25.11.2009 von Angela Schwenk