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Studienschwerpunkt: Wirtschaftsmathematik und Statistik
Der DAX in den Jahren 1959 bis 2005 [Abb. groß] |
Die Wirtschaftsmathematik beschäftigt sich mit mathematischen Methoden, die auf betriebs- und volkswirtschaftliche Problemstellungen zugeschnitten sind. Anwendung finden wirtschaftsmathematische Methoden z.B. bei der Planung einer möglichst kostengünstigen Produktion, der Finanzierung von Projekten, der Prämienberechnung einer Versicherungspolice oder Prognosen der konjunkturellen Entwicklung.
Der Begriff Statistik kann in doppeltem Sinne gebraucht werden. Einmal versteht man darunter Sammlungen von Zahlenangaben über bestimmte Tatbestände, wie zum Beispiel Bevölkerungsstatistiken oder Umsatzstatistiken; andererseits bezeichnet man damit die Vorgehensweisen und Methoden, die bei der Erhebung, der Aufbereitung und der Analyse von Daten angewendet werden. In diesem Sinne ist die Statistik Bestandteil des Studienschwerpunktes.
Die Lehrveranstaltungen zur Statistik stützen sich auf die Wahrscheinlichkeitsrechnung, die für alle Studierenden des Studiengangs im zweiten Semester verpflichtend ist. Die Lehrveranstaltung "Einführung in die Statistik" im dritten Semester legt auf elementarem Niveau weitere Grundlagen für das Studium der statistischen Fächer. Behandelt werden die Darstellung von Daten mit Hilfe von Maßzahlen und Schaubildern sowie Grundelemente der explorativen Datenanalyse. Die Verwendung von Modellbildungen mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung führt danach zu den Grundprinzipien der schließenden Statistik.
Ab dem vierten Semester verläuft das Studium der wirtschaftsmathematischen und der statistischen Fächer parallel. Inhalt der Lehrveranstaltung Wirtschaftsmathematik und Operations Research sind Methoden zu Kosten- und Finanzrechnung, lineare Optimierung, Grundlagen der Monte-Carlo-Simulation zur Lösung wirtschaftlicher Fragestellungen sowie weitere ausgewählte Methoden des Operations Research. Die Versicherungsmathematik ergänzt das wirtschaftsmathematische Lehrangebot. Darüber hinaus werden, aufbauend auf den schon gelegten Grundlagen, besonders wichtige statistische Methoden tiefgehender behandelt.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Modulen liefern die Modulhandbücher [hier: siehe rechte Menüleiste]
Ein wichtiges Element der Ausbildung ist eine praxisnahe Nutzung spezifischer statistischer Software. Im 5. Semester wird die Lehrveranstaltung Statistik-Software angeboten. Das typische und weit verbreitete statistische Programmsystem SAS (Statistical Analysis System) wird vorgestellt und auf praktische Probleme angewandt.
Da es bisher noch keine Abschlussarbeiten zum Bachelor of Science in Mathematik gibt, sind hier einige typische Themen von Diplomarbeiten aus den letzten Semestern angegeben:
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Letzte Änderung: 25.11.2009 von Angela Schwenk